Code für Transparenz & Beteiligung: OK Lab Düsseldorf

Am 05. März 2016 startet das Open Knowledge Lab Düsseldorf!

Das erste Mal haben wir von codefor auf der re:publica gehört; mit dem Kürzel OK Lab konnten wir aber erstmal nicht viel anfangen. Deshalb haben wir uns schlau gemacht, finden das Projekt sehr wichtig, unterstützen es und hoffen viele von euch mit uns:

Die Open Knowledge Foundation (#OKNF) in Deutschland hat 2014 das Projekt codefor.de mit dem Ziel ins Leben gerufen digitale Lösungen für ein digitale Zukunft in digitalen Städten zu konzipieren und umzusetzen. Konzepter*innen, Designer*innen und Coder*innen eint der Wille, durch Transparenz und Beteiligung Einfluss auf unsere Stadt zu nehmen.

Am 5 März findet das erste Treffen des  OK Lab Düsseldorf in der GarageBilk statt um herauszufinden an welchen Stellen in Düsseldorf der Schuh drückt und wie man mit #OpenData #Apps und #Digitalisierung dazu beitragen kann, Düsseldorf zu einem besseren Ort zu machen.

tumblr_o2pjtqzvwk1v87w4so1_540Heute stehen bereits wesentlich mehr Informationen mehr Menschen zur Verfügung als noch vor ein paar Jahren. Dennoch ist die Nutzniessung bzw. das Verständnis der ‚offenen‘ Daten oft nur Eliten/Insidern vorbehalten.  Hier ein paar Beispiele was wir damit meinen:

  1. Ratsinformationssysteme: Zwar stellen mittlerweile viele Kommunen Ihre Daten, die in Rat und Verwaltung entstehen ins Netz. Um die Daten zu verstehen müssen die Bürger jedoch begreifen wie Rat und die Verwaltung organisiert sind.
  2. Bedarfsinformationen/Analysen zur kommunalen Planung werden in der Regel teuer und intransparent durch Beratungen beschafft, die diese Daten dann für sie generieren und die Interpretationen gleich mitliefern.  Es gibt dazu wesentlich intelligentere Lösungen  wie man beispielsweise mit Apps solche Daten einfacher, genauer, transparenter und günstiger beschaffen kann.
  3. In Atlanta und Philadelphia haben Coder eine App (weiter-)entwickelt, mit der die Wege von teilnehmenden Radfahrern anonym getrackt wurden, um herauszufinden auf welchen Wegen besonders Radwege nötig waren. Der Deal: BürgerInnen liefern anonym Daten und wurden damit an den Entscheidungsprozessen beteiligt.

Die o.g. Beispiele zeigen euch welche Fragen wir in den OK Labs beantworten wollen. Dazu suchen wir Interessierte, die die Probleme kennen und Lust haben gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die Spaß am Konzepten haben und motiviert sind Lösungen zu programmieren.

Ob JournalistIn, ProgrammiererIn, DesignerIn, oder einfach ’nur‘ Open Data interessiert; mit Code und Software können wir  Stadt und Nachbarschaft verbessern. Mehr erfahrt ihr auch hier: